Um sich eine Vorstellung über die Größe zu machen hier einige Erklärungen:
Das Ala Moana Center ist das größte Freiluft-Einkaufszentrum der Welt in der Hauptstadt Honolulu im US-Bundesstatt Hawaii. Das im Jahr 1986 errichtete Einkaufszentrum kostete 25 Millionen US-Dollar und war bei seiner Fertigstellung bis zur Eröffnung der Mall of America das größte Einkaufszentrum der USA. Das Center hat über 290 Geschäfte sowie eine der größten Essensmeile der Erde. Jedes Jahr wird das Ala Moana Center von 56 Millionen Menschen besucht. Die Gesamtfläche der Mall beläuft sich auf 245.000 qm. Zum Vergleich, das AEZ verfügt über ca. 59.000 qm Einkaufsfläche, umfasst also nur ca. 1/4 der Fläche unserer heutigen Abenteuertour.
Mit den Pflichtaufgaben wurde gestartet. Schließlich brauchte auch ich endlich neue Flip-Flops, denn auch meine haben nach der Survival Tour auf Maui erste Auflösungserscheinungen gezeigt. Das war einfach. Nun aber weiter, neue Chucks......hmmmhh, nicht ganz so leicht, denn immerhin habe ich ja eine nicht ganz alltägliche Schuhgröße, aber wer fleißig sucht wird auch belohnt....und wir waren fleißig.
Natürlich, Abercrombie & Fitch, ein absolutes Pflichtprogramm und 1 1/2 Stunden später waren wir auch schon wieder draußen.Dann Halbzeit, stärken.....und aus der Erfahrung heraus haben wir uns für den beliebten Anlaufpunkt Bubba Gum entschieden, benannt nach dem Krabbenfischer aus dem Film "Forrest Gump". Immer wenn man wünscht, dass die Bedienung anhält, hat man die Möglichkeit das Schild von "Run Forrest Run" in "Stop Forrest Stop" zu wenden.......und wir waren nach den Anstrengungen hungrig und durstig........
Aber nicht zuviel Zeit verlieren, denn ich musste unbedingt nach ins Le Lotus Bleu, einem Exklusivgeschäft von Ed Hardy, Christian Audiger und Affliction......und was noch besser ist, der Inhaber ist Bernie aus Bremen mit dem wir bereits beim ersten kurzen Abstecher zu Beginn unserer Reise Bekanntschaft geschlossen haben. Martin war tapfer und hat sich von Bernie viel anhören müssen über die mangelnde Arbeitseinstellung der Amerikaner und wie schwer es doch ist geeignetes Personal zu finden. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und mich auf die Klamotten gestürzt. Nach abermals 1 1/2 Stunden hatte ich mit Martin ein erbarmen und habe ihn von Bernie erlöst.
Natürlich gab es noch auf dem Weg durch das riesige Einkaufszentrum den einen oder anderen Laden, aber diese hier alle zu nennen würde wohl den Rahmen sprengen. Irgendwann haben wir dann beschlossen, dass es genug ist.
Also auf zur Busstation. Dort fast angekommen, ein letzter Versuch uns einen weiteren finanziellen Stoß zu versetzen. Ein Kosmetikstand von Onsen versuchte uns durch Vorführung ihrer Produktpalette am lebenden Objekt zu überzeugen auch hier noch was zu kaufen. Martin probierte geduldig aus, befand die Produkte aber für nicht sofort kaufwürdig.
18:32 Uhr: Über 7 Stunden später endlich die Tür unseres Appartments. Wir haben es geschafft, kaputt aber glücklich sehen wir nun den Geschehnissen des weiteren Abends entgegen, allerdings ist ein langer Fußmarsch ausgeschlossen, denn dafür haben wir bereits in der Ala Moana Shopping Mall zu viele Kilometer abgerissen. Taxiiiiiiiiiiiii..........
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