Sonntag, 27. Juli 2008

Eine Woche Isolationshaft

...so sah unsere Woche überwiegend aus. Bis Freitag gab es nur durch die Vorlesungen und den täglichen Gang zu einer der unzähligen Restaurants in der Umgebung Abwechslung. Ansonsten wurde wirklich hart gearbeitet und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Der individuelle Businessplan (ein Fitness-Stdio, was sonst bei meinem sportlichen Engagement), der Gruppen-Businessplan (die Shrimpfarm) und die Videoanalyse des Films "Boiler Room" auf seine unternehmerischen Aussagen sind fertiggestellt. In dieser Woche konnte man allerdings auch den Fokus verstärkt auf die Uni richten, denn typisches Hamburger Wetter lud nicht zum sonnenbaden ein und somit gab es von der Seite keine Ablenkungen zu befürchten. Die Ablenkung kam vielmehr von den durchgeführten Renovierungsarbeiten an der Gebäudefassade. Der Lärmpegel, verursacht durch eine Art Presslufthammer, der eingesetzt wurde um die Außenfassade zu bearbeiten, war wirklich ohrenbetäubend und wurde zudem noch teilweise in Höhe unserer Etage durchgeführt.
Aber irgendwann war bei den bevorstehenden Aufgaben auch das egal und es ging an die Arbeit. Dabei mussten unzählige Quellen recherchiert werde, so dass es nicht ausblieb, denn Lernbereich in eine Art Schlachtfeld zu verwandel.



Am Samstag war dann alles fertiggestellt, so dass wir uns neue Ziele setzen konnten....und das Ziel hieß Waikiki. Dort hat es uns in die Diskothek Senor Frog verschlagen. Das Problem aber: auf Hawaii bestimmt überwiegend R&B und Hip-Hop die Musikszene.....und ich höre doch so gerne Schlager!!!!
Naja, man soll ja neue Wege gehen und so habe ich mich einfach drauf eingelassen. Und der Abend kann mit Bestimmtheit als gelungen bezeichnet werden.


Heute, am Sonntag dann aber auch schon wieder arbeiten für die Uni. Denn immerhin will unser Investor ja eine Million US-Dollar anlegen. Und wir wollen unseren Dozenten von Merrill Lynch nicht enttäuschen, denn der hat z.Zt. vermutlich andere Baustellen, bei dem was rund um seine Firma gerade so passiert. Also, erste Annahmen über die BIP Entwicklung und die Veränderungen der Zinssätze für die nächsten 12 Monate recherchiert und getroffen und auf gehts an das Computerprogramm von Morningstar um aus dem gesamten Aktienuniversum der USA nun die passenden Aktien rauszufinden. Das wird noch eine zähe Arbeit, denn am Ende sollten es so um die 60-70 Aktien bei einem prozentualen Anteil von ca. 650.000 US-Dollar sein. Und dafür müssen diese auf unterschiedlichste Kennzahlen analysiert werden. Hinzu kommt noch ein Anteil an Bonds. Dafür haben wir am Donnerstag ca. 50 Seiten mit Bonds bekommen....es soll ja nicht langweilig werden.
Nachdem also auch hierfür der Startschuss gefallen ist war Martin noch schnell bei Safeway um für das abendliche Barbecue einzukaufen. Es gab Burger.



Und so endet diese Woche an dieser Stelle. Morgen steht dann in Entrepreneur ein Besuch bei einer Incubator Firma im Herzen von China Town an.....und ansonsten Portfolioarbeit, Portfolioarbeit, Portfolioarbeit.

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