Sonntag, 13. Juli 2008

Wochenrückblick

Nach unserer spektakulären Rückkehr nach Oahu stand von Montag bis Freitag die Woche wieder ganz im Zeichen der Universität, denn schließlich sind wir ja zum studieren hier. Am Montag wurden wir von Joy Barua noch einmal auf unsere bevorstehenden Aufgaben eingeschworen. Da kommt eine Menge auf uns zu. Zuerst soll ein individueller Business-Plan erarbeitet werden und da wir dann ja schon einmal im Thema sind, kommt als nächstes die Erarbeitung eines Start Up-Unternehmens in Gruppenarbeit auf uns zu mit Präsentation einschließlich Videoanalyse. Die Partner hat unser Professor dabei zugelost und ich werde mit Adam, einem amerikanischen Kommilitonen, hoffentlich unsere Shrimp-Farm zum Laufen bringen.

Weiterhin haben wir die vorlesungsfreie Zeit dazu genutzt unseren Artikel für die S-Hochschule in Angriff zu nehmen. Dabei haben wir unseren Fokus auf ein heimisches Unternehmen, nämlich Dole, gelegt und werden die Geschichte dieses Unternehmens sowie seine Entwicklung und den Einfluss auf die hiesige Wirtschaft darstellen. Auf Englisch, versteht sich doch von selbst.

Am Mittwoch dann Bergfest. Ja, ihr hört richtig. Mittlerweile bin ich bereits sechs Wochen auf Hawaii. Die Zeit vergeht echt wie im Flug.

Am Donnerstag dann die Überraschung. Philip Viehl, unser Professor in Investment Analysis, hat doch tatsächlich unsere Midterms dabei, korrigiert und benotet. Lag es daran, dass die Korrektur recht schnell ging?! Denn sowohl Martin als auch ich haben das nächste A kassiert und können uns wohl stolz als Bond-Experten bezeichnen. Da hat sich der Aufwand der vergangenen Woche wenigstens gelohnt.

Weiterhin wurden wir an diesem Tage noch mit einer Software vertraut gemacht, die es uns ermöglichen soll, alle (wirklich alle) Aktien des amerikanischen Marktes zu analysieren. Denn unsere Aufgabe besteht darin einen Anleger eine Anlagestrategie, unter Berücksichtigung der Gesetze der Asset Allocation, vorzuschlagen. Dafür haben wir $ 1.000.000 zur Verfügung.

Für das Wochenende haben wir uns dann bei Advantage, der Autovermietung unseres Vertrauens, mal wieder einen Mietwagen geliehen. Bei der hat Martin übrigens ein kostenloses Mietwagenwochenende rausgeholt, weil die sich den Lapsus erlaubt haben in den Voucher noch ihre alte Adresse einzutragen, obwohl die schon im Dezember 2007 umgezogen sind. Super gemacht Martin.

Freitag um zwölf also zur Autovermietung und bewaffnet mit Schnorchel gleich weiter zur Hanauma Bay Nature Preserve, das Paradies für Schnorchel Fans, das östlich vom Diamond Head liegt. Vor 6000 Jahren stürzte hier eine Wand des Koko-Head Kraters hier ins Meer und seitdem trennt ein Riff das flache Gewässer vom tiefen Ozean. Im Wasser tummeln sich tausende leuchtend gefärbter Tropenfische. Auch Elvis Presley war hier schon zugegen und drehte Teile seines Films Blue Hawaii.Und da die Sonne an diesem Tage extrem brannte und Sonnenschutz 20 (Gruß an meinen Hautarzt) wohl nicht ausreichend war, habe ich neben den tollen Eindrücken der Unterwasserwelt gleich noch einen Sonnenbrand von diesem Tag davongetragen. Immerhin bin ich jetzt nicht mehr als Deutscher zu erkennen sondern eher als Engländer (ob das allerdings besser ist…Grüße an Marc Boughton)

Am Samstag war dann eigentlich das Sommerfest des International Centers unserer Universität geplant. Was heißt eigentlich…..es hat stattgefunden. Aber der Strand von Waikiki, an dem das ganze stattgefunden hat, war an diesem Tag aufgrund des überwältigenden Wetters so überfüllt, dass wir nach einer fast zweistündigen, verzweifelten und am Ende erfolglosen Parkplatzsuche uns entschlossen haben unsere ersten Shopping Erlebnisse zu verfolgen. Dafür sind wir nach Waipahu gefahren, die einstige Zuckerstadt der Insel. Dort offerieren viele bekannte Unternehmen (z.B. Puma, Adidas, Hilfiger, u.v.m) ihre verbilligten Waren in einer Art Kleinstadt. Das eine oder andere haben wir dann auch mitgenommen. Martin braucht u.a. neue Flip Flops, da seine nach unserem "Überlebenskampf" am Red Sand Beach auf Maui schon fast durchgelaufen waren.

Am Sonntag standen dann zwei weitere „Sehenswürdigkeiten“ der Insel auf unserem Programm. Am morgen zog es uns an die Windward Side von Oahu in den Sea Life Park. Dieser liegt zwischen Berg und Meer und ist der einzige Ort auf der Welt, wo man einen Wholfin (eine Mischung aus Wal und Delphin) bestaunen kann. Das könnten wir uns doch nicht entgehen lassen. Für $ 21 Eintritt (wieder einmal hat uns der Studentenausweis eine Ermäßigung eingebracht – das Ding ist echt Gold wert) haben wir uns Karten besorgt um in einer echten Rifflandschaft mit Haien, Rochen und diversen Tropenfischen auch die Attraktion, nämlich die Delphine, zu bewundern. Allerdings war es doch ein wenig enttäuschend. Zwar haben wir eine ansprechende Delphin-Show zu sehen bekommen, aber insgesamt ist dieser Park doch sehr klein, zwar hübsch anzusehen, aber der Eintrittspreis absolut überteuert.



Als wir dann nach ca. 1 ½ Stunden alles gesehen hatten (inkl. einer halbstündigen Delphin-Show) haben wir uns aufgemacht zum absoluten Highlight des Wochenendes. Wir hatten nämlich für 15:00 Uhr eine zweistündige Quad Tour (oder ATV, wie die Gefährte hier heißen) für $ 75 pro Person auf der Kualoa Ranch gebucht. Um dort aber hinzukommen, mussten wir vorerst noch eine Fahrtzeit von einer ¾ Stunde in Kauf nehmen. Diese hat sich aber mehr als gelohnt. Die Kualoa Ranch liegt im Kawaawa-Tal und wurde dadurch bekannt, dass hier unzählige Filmaufnahmen für die unterschiedlichsten Filme gedreht wurden (u.a. Jurassic Parc, Godzilla, 50 erste Dates und die Fernsehserie Lost, um nur einige zu nennen). Nach einer kurzen Videoeinführung wurden wir mit unserem ATV vertraut gemacht und los gings. Zwei Stunden durch eine atemberaubende Landschaft gespickt mit holprigen Wegen und Wasserlöchern, die den Spaßfaktor zusätzlich deutlich erhöht haben. Insgesamt bestand unsere Gruppe aus ungefähr 12 Abenteurern. Ich immer dicht hinter Martin, wollte mich ja nicht abhängen lassen.




Ich habe ja schon große Füsse, aber der von Godzilla ist doch nur unbedeutend größer als mein Fußabdruck.







Doch ich hätte wohl besser etwas mehr Abstand gehalten, denn nun weiß ich was es bedeutet Staub zu fressen. Aber das war es wert und duschen können wir ja im Appartment, auch wenn uns die Leute am Aufzug schon komisch angeschaut haben, so verstaubt wie wir waren.

Morgen bringen wir dann den Wagen zurück und dann heißt es wieder Fahrt aufnehmen für das Studium, denn die nächsten Wochen stehen ganz im Zeichen von Portfolioanalysen, Business-Plänen und Gruppenarbeiten.

Montag, 7. Juli 2008

Maui - Die Abreise

Wir stehen wieder ziemlich zeitig auf. Denn noch sind wir der Meinung, dass unsere Fähre zurück nach Maui um 08:00 Uhr geht. Also, 05:00 Uhr aufstehen um den Wagen zurück zu bringen. Ganze 389 Meilen haben wir damit abgerissen. Und dann die böse Überraschung. Als wir den Transportservice von Budget, unserer Autovermietung, bitten uns zur Fähre zu bringen müssen wir feststellen, dass die Fähre nicht um 08:00 a.m sondern p.m. geht (immerhin ein Unterschied von 12 Std.). Mist, was nun?! Immerhin steht um 17:15 die nächste Einheit zu Entrepreneurship bei Joy Barua an. Kurzer Hand entschliessen wir uns nach Oahu zurückzufliegen. Also auf zum Flughafen. Dort ergattern wir für je $100 zwei Tickets für einen Flieger der Go! Airline....nichts ahnend, dass es noch kurioser wird.

Beim Einchecken werden wir nämlich nach den Ausweispapieren gefragt und präsentieren stolz unseren Personalausweis. Ups, damit können die hier mal gar nichts anfangen und Akzeptanz findet der schon gar nicht. Da wir unseren Reisepaß im Appartment auf Oahu gelassen haben haben wir also (nach deutschem Verständnis) kein gültiges Ausweispapier. Dann die glorreiche Idee: Was ist mit unserem Studentenausweis?! Immerhin ist der im Studienzentrum innerhalb von einer Minute zusammengezimmert worden.......und tatsächlich, dieser Studentenausweis wird hier doch tatsächlich als gültiges Ausweispapier akzeptiert.

Wofür brauche ich eigentlich noch einen Personalausweis. Aber hier wundert mich gar nichts mehr, wenn ich schon meine Pizza über das Kabelfernsehen bestellen kann (denn Pizza Hut hat hier einen eigenen Sendeplatz).
Martin ist mittlerweile ein wenig angenervt.

Aber hey, es kommt noch besser. An Bord der Go! Airline empfängt uns ein lustiger Stewardess, der eine One-man-Show hinlegt. Eigentlich fehlt dem nur noch die rote Nase und eine Tröte. Kniend vor den Passagieren präsentiert er die Sicherheitsanweisungen. Ich wusste doch, Amerika hat hart an allen Sicherheitskriterien nachgeschärft und runter kommen wir ja immer.



Und tatsächlich. Eine halbe Stunde später landen wir in Oahu. Nach einem kurzen Aufenthalt im Appartment geht es dann schon weiter in die Uni. Vorbereitung für Entrepreneurship steht an. Der Alltag hat uns wieder, aber das Wochenende war einfach super!!!!!!

Sonntag, 6. Juli 2008

Maui - I survived Red Sand Beach

Um eure Frage vorwegzunehmen: Nein, ich habe den weltberühmten Sonnenaufgang nicht gesehen. Da Martin aber die Strapazen, beginnend mit dem schrillenden Wecker um 2:30 Uhr auf sich genommen hat und mir die Bilder gerne zur Verfügung stellt, kann ich euch an diesem wohl einmaligen Naturereignis, aufgenommen vom Haleakala National Park, teilhaben lassen.

Für diesen Tag haben wir uns aber noch einiges vorgenommen. Die Fahrt nach Hana, zu einem absoluten Geheimtipp, den Red Sand Beach. Die Fahrt führt uns 80 km nach Osten. Eigentlich ein Katzensprung, wir brauchen aber fast 2 Std. denn 50 km der Strecke geht es zumeist auf einspurigen Strassen, unzähligen Serpentinis und engen Brücken nur mühsam voran. Oftmals ist eine Geschwindigkeit von mehr als 10 mph nicht erlaubt. Kein Wunder, dass diese Strecke als Hölle auf Rädern verschrien ist. Die Strecke ist aber einmalig, denn man passiert Wasserfälle, durchquert den Regenwald und hat einen Blick auf die wilde Lavaküste.






.......irgendwo im Nichts machen wir Rast um ein frisches Bananenbrot zu essen.



Irgendwie kommen wir dann in die Nähe vom Red Sand Beach in Kaihalulu an. Nur sind wir nochnoch nicht am Ziel, denn die nächste Herausforderung wartet auf uns. Denn wir müssen noch ca. 15 Minuten zu Fuss zurücklegen können um unsere Handtücher ausbreiten zu können. Zuerst geht man über einen Acker und folgt einem ausgetretenen Trampelpfad neben den Klippen. Für jemanden in Flip Flops, mit Höhenangst und Meniskusriß nicht zu empfehlen. Dummerweise erfülle ich alle diese Kriterien, aber ich nehme die Herausforderung an. Und tatsächlich, zum teil auf allen Vieren, gelingt es mir zum Strand vorzudringen.








Der Strand ist wirklich etwas besonderes. Der rote Strand entstand durch den erodierten, granatroten Sand rund um den Aschekegel. Und Platz hat man hier auch. Mehr als insgesamt 10 Personen (inkl. uns beiden) haben hier nicht ihre Handtücher ausgelegt. Ich bin klitschnass geschwitzt von den Strapazen des "Trampelpfades" und benötige erst einmal eine Abkühlung im grünblauen Pazifik.






Aufgrund der längeren Rückfahrt entschließen wir uns gegen 16:00 Uhr wieder aufzubrechen. Diesmal fahren wir anders herum um so hoffentlich Zeit zu sparen. der Weg führt uns vorbei an den Seven pools. Dieses sind Wasserfälle und Teiche, die miteinander verbunden sind. Wir nehmen uns die Zeit und fahren um auch hier ein paar Schnappschüsse festzuhalten. Aber auch dazu gilt es erst einmal 10 Min. Fussweg zurückzulegen. Aber jetzt kann mich nichts mehr schocken.



Angekommen an den Wasserfällen deutet ein großes Schild darauf hin, dass Springen von den Klippen in den Teich verboten ist. Gut, dass sich alle daran halten.







Wir setzen unsere Fahrt fort und müssen feststellen, dass die Entscheidung die Fahrt in die andere Richtung aufzunehmen nicht gut war, denn nach ca. 20 km deutet ein Schild darauf hin, dass die Strasse wegen möglichen Gefahren vor herabfallenden Steinen gesperrt ist. Wir müssen also umkehren. Dies kostet eine gute dreiviertelstunde. Irgendwann haben wir es aber geschafft und Martin hat das wirklich klasse gemeistert. Ich glaube ja auch, dass Bergziege auf polynesisch "Martin" heißt.

Wir kommen durch Paia und entschließen uns in einem der Lokale zu essen. Als wir das Lokal betreten wissen wir aber noch nicht was da auf uns wartet: Bio-Pizzen. Naja, wir lassen uns darauf ein, aber Pizza stelle ich mir trotzdem irgendwie anders vor.
Irgendwann sind wir dann wieder im Hotel. Erschöpft, aber mit tollen neuen Eindrücken. Aufgrund der frühen Abfahrt am nächsten Morgen (so vermuten wir) halten wir auch nicht mehr lange durch.

Samstag, 5. Juli 2008

Maui - Die Zweite

Das Wetter ist besser geworden und wir entschließen uns die bis um 15:30 Uhr die Seele am Strand baumeln zu lassen. Heute bleiben wir mal in der Nähe und suchen uns den Charlie Young Beach aus. Es ist heiß. Der Sand am Strand ist ohne Flip Flops nicht zu begehen. Zum Glück bin ich aber durch die Kollegen und Freunde diesbezüglich bestens ausgestattet worden. Meine Rettung.

Zum Glück müssen wir bereits um 15:30 Uhr aufbrechen, wir hätten uns wohl sonst nicht gegen einen Sonnenbrand, trotz permanenten eincremens, wehren können. Der Grund für unseren frühen Aufbruch ist das gebuchte Arrangement auf eine Schiff. Also geduscht und ab nach Lahaina. Die Fahrt dauert etwas über eine halbe Stunde. Dort werden wir bei einem gemütlichen Dinner an Bord und guter hawaiianischer Musik den Sonnenuntergang an Bord der "Discovery 4" erleben. Aber vorher gibt es noch einen außergewöhnlichen Fang im Hafen zu sehen.....Das gute Stück wurde verwogen und hat es auf ganze 460 lbs gebracht. Da kriegen wir auch schon wieder Lust aufs Angeln.
Um 17:oo Uhr legt die Discovery dann ab. An Bord viele, nein eigentlich nur Pärchen, außer uns beiden. Wir haben aber trotzdem unseren Spaß. Auch wenn mein Magen nicht so wirklich mitspielt. Ein Hamburger der seekrank wird....gibt es doch gar nicht. Ich überstehe aber die Fahrt und lasse lieber Martin die Fotos festhalten.


Nachdem ich wieder festen Boden unter den Füßen habe geht es mir auch schon schlagartig besser. Sowas aber auch....... Den ganzen Tag an der frischen Luft zu verbringen müssen wir Tribut zollen. Eigentlich wollten wir noch einen Bummel durch Lahaina machen, ein echt beschauliches Örtchen, wir beschließen aber ins Hotel zürückzukehren. Dort verbringen wir noch einige Zeit auf unserer Veranda.

Freitag, 4. Juli 2008

Maui - Die Anreise

Am 04.07.1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung der USA verabschiedet. Genau 232 Jahre später erklären 2 Deutsche für ein Wochenende ihre Unabhängigkeit gegenüber dem Stress an der Universität und machen sich auf nach Maui. Um 04:00 Uhr heißt es aufstehen, denn um 05:00 Uhr ist bereits Check Inn für die Fahrt nach Maui. Am Vorabend haben die Amerikaner ihren Unabhängigkeitstag noch mit einem großen Feuerwerk am Hafen eingeläutet - und da ich das Schlafzimmer direkt zur Hafenseite habe, war an einen vorbereitenden und erholsamen Schlaf natürlich nicht zu denken.


Wir haben es ja nicht weit zum Pier 19, dort wo die Fähre ablegt. Pünktlich um 05:00 Uhr sind wir am Pier und checken ein. Allerdings so richtig wach sind weder Martin noch ich. Die Ferry soll eigentlich um 06:30 Uhr ablegen, doch bereits um kurz nach sechs setzt sich das Schiff in Bewegung. Tja, hier gehen die Uhren wohl ein wenig anders.


Also noch schnell ein Schnappschuss von Downtown Honolulu.

Die Überfahrt nach Maui soll eigentlich 3 Std. dauern, allerdings brauchen wir fast eine dreiviertelstunde länger (ob es am Gegenwind liegt?).

In Maui angekommen führt uns unser erster Weg zu Budget. Dort nehmen wir unseren Mietwagen entgegen, denn wir wollen die nächsten Tage so viel wie möglich von den insgesamt 1890 Quadratkilometern der zweitgrößten Insel Hawaiis sehen.

Unseren Mietwagen abgeholt, geht es weiter zu Expedia. Wir haben für den späten Samstagnachmittag eine Dinner Cruise gebucht und benötigen die Vouchers. Auch das klappt bestens. Nun aber endlich ins Hotel. Das Navigationssystem bringt uns nach Wailea in den Südwesten von Hawaii. Dort beziehen wir Stellung im Diamond Ressort Hotel. Ein wirkliches lauschiges Plätzchen. Das Hotel macht beim ersten Blick einen klasse Eindruck und auch als wir die Suite beziehen werden wir nicht enttäuscht. Abgetrennter Wohn- und Schlafbereich und eigene Küche. Dazu noch der beeindruckende Ausblick von der Terrasse auf den Pazifik. Wow.




Allerdings spielt an diesem Tag das Wetter nicht so mit wie wir es gehofft hatten. Es regnet. Da hätte ich ja auch in Hamburg bleiben können. Wir entschließen uns, nachdem nach drei Stunden Regenfall keine Besserung in Sicht ist den Tag im Hotel zu verbringen. Klingt langweilig….war es aber nicht, denn die Hotelanlage hat wirklich einiges zu bieten, angefangen mit den traumhaft angelegten Wasserfällen und den gehobenen Restaurants. Als sich der Tag dem Ende entgegen neigt, entschließen wir uns doch noch aufzubrechen und mal einen Blick in die Szene zu werfen. Das Lu Lu’s wird unser Zielort und bei guter Musik und amerikanischen Barambiente lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Midterm erledigt



Soeben sind wir von der Uni zurückgekehrt und habe unser gesamtes Wissen über Bonds in einer Klausur anwenden können. 5 umfangreiche Fragen plus eine Bonusfrage hat sich Philip Veil für uns ausgedacht und man muss wirklich sagen, es kam alles dran. Er hat wirklich nichts ausgelassen. da wir aber bestens vorbereitet waren konnte uns der Umfang nicht wirklich schocken und Martin und ich sind mit einem guten Gefühl von der Uni gegangen. Ob das wohl daran liegen mag, dass es morgen früh nach Hawaii geht. Um 05:00 Uhr a.m. geht die Fähre. Nicht wirklich etwas für einen "Frühaufsteher" wie mich. Aber damit nicht genug, habe ich Martin doch versprochen einen der atemberaubenden Sonnenaufgänge zu bestaunen. Die sollen angeblich die schönsten auf der ganzen Welt sein......und dazu müssen wir 3000 Meter bergauf fahren.....aber das schlimmste wir brauchen zu der berühmt berüchtigten Stelle 2 Stunden von unserem Hotel aus und wenn man jetzt noch weiß, dass der Sonnenaufgang so gegen 05:00 Uhr a.m............. Also, ich glaube ich muss ins Bett, fürs Wochenende schon mal vorschlafen......als ob wir hier nicht auch schöne Sonnenuntergänge hätten. Hey Martin, reicht das denn nicht ?!

Dienstag, 1. Juli 2008

Prüfungsstress

Diese Woche wieder nichts mit Sonne, Strand und Bräune. Grund dafür Philip Viehl, oder besser gesagt, die anstehende schriftliche Zwischenprüfung in Investment Analysis am Donnerstag. Kein Wunder, dass ich bei dem Arbeitsaufkommen so gar nicht braun werde und als Europäer schon aus kilometerweiter Entfernung erkannt werde.
Also kämpfe ich mich dieser Tage durch die Aufgaben und Verhaltensmuster der Fed, Zinskurven, Bondstrategien und Definitionen wie Duration und GDP.
Aber wie der Amerikaner sagt "there is light at the end of the tunnel" - und dieses Licht heißt Maui.
Martin und ich haben beschlossen am Freitag um 05:00 a.m. die Fähre nach Maui zu nehmen um dort bis Montag früh ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Den der Reiseführer gibt auch einige Sehenswürdigkeiten auf den anderen Inseln her. Schnorchel Taucherbrille und Flossen sind jedenfalls schon eingepackt.